Carl Bosch

Carl Bosch war ein deutscher Chemiker, Techniker und Industrieller, der 1908 – 1913 ein großtechnisches Verfahren zur Ammoniakgewinnung (das sog. Haber-Bosch-Verfahren) entwickelte. Ammoniak wurde besonders für die Herstellung von Düngemitteln und Explosivstoffen benötigt.
Carl Bosch

Wichtige Stationen seines Lebens:
1874 wird er in Köln geboren.
 1894-1896 studiert er Maschinenbau und Hüttenwesen an der Technischen Hochschule Charlottenburg.
 1896-1898 studiert er dann Chemie in Leipzig, wo er
 1898 zum Dr. phil. „summa cum laude“ promoviert.
 1899 wird er Chemiker bei der „Badischen Anilin- und Soda-Fabrik“ (BASF) in Ludwigshafen.
 1914-1918 ist er stellvertretender Direktor der BASF.
 1919 wird er Vorstands-Vorsitzender der BASF.
 1931 erhält er den Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung chemischer Hochdruckmethoden.
1935 ist er Vorsitzender des Aufsichts- und Verwaltungsrates der I.G. Farbenindustrie AG.
 1937 wird er Nachfolger Max Plancks als Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (heute: Max-Planck-Gesellschaft).
 1940 stirbt er in Heidelberg.
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